Archive for May 9th, 2006

 
 

Lutz auf Reisen. Heute: Golfclub Munster

Anfahrt: Mitten in Niedersachsen liegt Europas größter Truppenübungsplatz. Und mitten drin liegt – genau! Der Golfclub Munster. Wer so wie ich morgens um halb acht anreist, muss höllisch aufpassen, denn dann rechnen die Panzerfahrer noch nicht mit Zivilverkehr. Zwar warnen uns Autofahrer zahlreiche Schilder, man möge bitte nicht die Straße verlassen. Doch was nützt das, wenn die Leos morgens erst mal knapp an Deinem Kleinwagen vorbei über die Kreisstraße ballern, weil sie ja auch irgendwie zum Übungsgelände kommen müssen!? Da ist Umsicht angesagt und defensive Fahrweise – und das meine ich Ernst!

Ankunft: Wer es geschafft hat, sicher am Clubhaus anzukommen (Ausschilderung ist top!) und das morgens deutlich vor acht, hat den Respekt der Greenkeeper. Das sind freundliche Leute, die sich anschicken, den Platz für das Turnier am Wochenende klar zu machen. Einem frühen Solospieler machen sie dabei aber auch gerne mal mitten im Mähen das Green frei um milde lächelnd zuzusehen, wie unsereins den Ball weit über das Grün in die Wicken haut. Sehr schön. Das Clubhaus ist ein kleiner, flacher und freundlicher Fachwerk-Backsteinbau, Mitglieder süddeutscher Edelclubs würden hier aber sicherlich nicht einmal ihren Müll zwischen lagern und von “Baracke” sprechen. Ihr Problem. Hier im Norden sehen viele Gebäude so aus und was zählt “is aufn Platz!”


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The obsession continues

Ich mag Red Golf, wo ich gestern und vorgestern die ersten Stunden meines Platzreifekurses absolviert habe, eigentlich ganz gerne, denn es ist halbwegs bezahlbar, und ich bin in 20 Minuten da, aber es hat einen entscheidenden Nachteil: Es liegt verdammt nah bei Ikea. Und wie wir wissen, gibt es ja IMMER etwas, was man von Ikea braucht. Dieser Sport hat Folgekosten, an die ich überhaupt nicht gedacht habe.

Auf die Kosten eines Schlägersatzes war ich immerhin vorbereitet – seit Samstag nenne ich ein fehlerverzeihendes (ja, das heißt wirklich so) Anfängerset mein eigen. Ich hab keine Ahnung, ob das Zeug was taugt, aber der freundliche Golfladen um die Ecke, der mir von diversen Kollegen empfohlen wurde, meinte, am Anfang sei es ziemlich egal, womit man spielt, weil man eh genug damit zu tun habe, den Ball nicht komplett vom Platz zu prügeln. Die ganze Feinjustierung und ein persönliches fitting machen erst Sinn, wenn man halbwegs weiß, was man tut. Seh ich genauso. Im Moment könnte ich auch mit ner Bratpfanne spielen, ich würde keinen großen Unterschied merken.


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Make that a threesome

I am proud to announce to you, that Golfers Delight is now a threesome. Joining me as authors are Anke and Lutz.

Anke just started out playing golf and will delight us with her insights on how we all started out. She is already a blog veteran, many of you german readers probably know her excellent blog already. Let’s just hope she doesn’t give up on her excellent movie reviews.

Lutz and I met last September – a blind date on the GC Pankow, as you may remember. He is the inventor of tank golf and hopefully will contribute more of such interesting stories.

A warm welcome to both of you! I am really happy to have you here!

The two of them will blog mostly in german. So this could be the opportunity for all the english-speaking readers to brush up on your foreign languages. Spreken sie daitsch? And maybe one or the other german reader will find its way here.