Schtäbelfoad for Beginners
Liebe Anke,
damit Du am kommenden Wochenende nicht wegen der Stableford-Zählmethode durchfällst und schlechte Laune bekommen musst, rufe ich schnell mal einen kleinen “Wir-erklären-Anke-so-kurz-und-klar-wie-möglich-wie-Stableford-geht-Wettbewerb” aus. Ganz sicher hat es Golfersdelight-Leser, die Dir das direkt auf den Punkt als Comment posten können und Du das dann ausgedruckt als Spickzettel mit auf den Platz nehmen kannst.
Ich versuchs gar nicht erst selber, frei nach dem Motto: “Man muss nicht nur keine Ahnung haben. Man muss auch unfähig sein, sich auszudrücken”.
Obwohl – verstanden hab ichs schon…irgendwie…also mal sehen, vielleicht versuchs ichs morgen doch einmal. Gruß auch nach Malle, herzlichst: Lutz
4 comments so far!
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Hallo Anke,
da ich mich derzeit in einem ähnlich Golf-psychotischen Zustand befinde wie Du,
kann ich mich gut in Dein zentrales Golf-Nervensystem hineindenken. ;o)
Ich drück Dir also feste die Däumchen für die anstehende Prüfung.
Also, zu dieser Sache mit dem Schtäbelfoad..öhm, Stableford….steht auf “Golfquick.de, das kleine Golflexikon” folgendes zu lesen:
“Stableford
Stableford ist ein Zählspiel bei dem es um Punkte geht.
Bei der Stabelford-Zählweise werden ab zwei Schläge über Par an einem Loch nicht mehr gezählt:
2 über Par (Double-Bogey) 0 Pkt.
1 über Par(Bogey) 1 Pkt.
Par gespielt 2 Pkt.
1 unter Par (Birdie) 3 Pkt.
2 unter Par (Eagle) 4 Pkt.
3 unter Par (Albatros) 5 Pkt.
usw.
Vorteil dieser Zählweise ist es, dass ein Spieler bei einem schlecht gespielten Loch lediglich keine Punkte macht, die er aber bei anderen Löchern mit guten Schlagzahlen wieder aufholen kann.
Es gibt auch hier die Brutto-Wertung oder die Netto-Wertung.
Bei der Netto-Wertung wird das Handicap des Spielers berücksichtigt. Ein Spieler darf entsprechend seinem Handicap mehr Schläge benötigen, als in der Brutto-Wertung.
Einfach ist es, wenn ein Spieler ein durch 18 teilbares Handicap hat, denn dann werden die zusätzlich erlaubten Schläge genau auf die Löcher verteilt:
* Bei Handicap 54 – 3 Schläge pro Loch mehr (54/18=3)
* Bei Handicap 36 – 2 Schläge pro Loch mehr (36/18=2)
* Bei Handicap 18 – 1 Schlag pro Loch mehr
Bei einem nicht durch 18 teilbaren Handicap, müssen die (zusätzlich erlaubten) Schläge nach dem Schwierigkeitsgrad der Löcher verteilt werden … hat ein Spieler z.B. Handicap 20, so darf er an jedem (der 18) Loch einen Schlag mehr machen – und an zwei der schwersten Löcher einen weiteren Schlag mehr (20-18=2)
Stableford ist nicht “gegen Par”! ”
Siehsse, so einfach ist das.
)
L.G.
Markus
Wieso hab ich nicht einfach Synchronschwimmen lernen wollen …
Ach, ganz einfach: Beim Golf ertrinkt man nicht so leicht. Es sei denn, ein Krokodil in Florida zieht dich ins Wasser – aber dann hast du andere Probleme.
Am Anfang ist es echt einfach, mit HCP 54: Einfach 3 auf das angegebene Par draufrechnen, und wenn du das spielst (z.B. die 7 auf nem angegebenem Par 4), erhältst du 2 Punkte. Wenn du mehr brauchst, ziehst du pro Schlag mehr einen Punkt ab (also 8 Schläge = 1 Punkt), negativ kanns nicht werden, und wenn du weniger brauchst, gibts pro Schlag weniger einen Punkt mehr.
Und wenn du mal kein HCP 54 mehr hast, dann kann man den Rest nochmal erklären, insbesondere auch die Platzvorgabe, wie die reingerechnet wird
Noch einfacher – auch für Menschen mit “schrägem” Handicap: Die Daten der gespielten Runde z.B. bei myscore.de eingeben. Dort macht sich dann ein Elektronenrechner an die Arbeit und rechnet Dir u.a. die Stableford-Wertung aus. Das schöne daran: Man gibt dort auch ein, wo man gespielt hat. Das ist für das Hc ja auch entscheidend (auf einem schwerem Platz bekommt man noch ein paar Schläge “gutgeschrieben” – je nach Hc – und auf einem Leichten ein paar Schläge abgezogen).