St. Pauli Open 2006
“So,…” wahrscheinlich mit diesem Wort hätte GC St. Pauli-Vorstand Andreas “AC” Clausen diesen Bericht begonnen. Mit Spannung erwartet fand am gestern die erste Clubmeisterschaft des GC St. Pauli, die St. Pauli Open 2006 statt. Entgegen ‘normaler’ Turniere fand hier die Players Party vor dem Turnier statt, am Freitagabend traf man sich zum Warm-Up und Vorglühen im Clubhaus, dem East Hotel auf dem Kiez.
Die Bar war am Anfang noch nicht ganz “up to speed”, dennoch kam ich dann zu meinem Astra und konnte mich ins Kennenlerngetümmel stürzen. Der erste Eindruck zeigte schnell, daß sich hier ein ganz entspanntes buntes Völkchen zusammen gefunden hatte. Menschen, die a) Bock auf Golf hatten und b) bei denen “stiff” nicht den Aggregatzustand der “upper lip” bezeichnete, sondern höchstens den Flex des Driverschafts im Golfbag.
Auf dem Simulator im Clubhaus wurde dann bereits am Freitagabend der Longest Drive ausgespielt. Just in dem Moment als ich mich anmelden wollte, kloppte einer der anderen Herren einen 279m Drive raus. Ich habe es dann gelassen und mich dann eher dem ‘Next Drink’-Wettbewerb hingegeben.
Turnierstart am nächsten Tag war um 08:00 Uhr auf dem Platz von Red Golf Moorfleet, die Single-Handicapper mussten als erste raus. Gespielt wurde in zwei Klassen, HCP 0-18 spielte brutto (oder in der ‘Oberdeck’-Wertung), alle höheren Handicaps spielten netto (im ‘Unterdeck’). Die ersten neun Loch waren die Qualifikation, denn nur die besten Brutto- und Nettospieler (getrennt nach Gästen und Clubmitgliedern) durften auf die zweite Halbrunde. Ums kurz zu machen: mit 14 Nettopunkten konnte ich mich nach meiner Runde eher aufs Clubhaus konzentrieren als auf das Finale. Mein Putter blieb leider eiskalt und ich schob alles am Loch vorbei. Unter anderem den Birdie-Putt auf der Bahn 5 aus einem Meter. Der hätte echt mal rein geh’n können.
Was mich aber sehr freute war der Umstand, daß zum einen meine Frau und zum anderen mein Kumpel Possie – der noch in allerletzter Minute ins Turnier reinrutschte – ins Finale kamen. Wir Ausgeschiedenen haben uns dann ins E-Cart geschwungen und uns um die Versorgung der Finalteilnehmer mit isotonischen Getränken (Kümmel ist doch isotonisch, oder?) und die Dokumentation desselben fest zu halten:

Die letzte Wertung des Tages – Nearest to the Pin – wurde dann in der Golfounge Hamburg ausgespielt. Von dritten Stock der Abschlaganlage aus galt es das Fangnetz in 60m Entfernung zu treffen. Wenn man das Nearest to the Pin auf dem Platz ausspielt, bekommen das nur die Flightpartner mit. Hier standen dir 50 Leute im Nacken und jeder Abschlag wurde bejubelt. Großartig. Und um die Spannung perfekt zu machen gelang dem letzten Spieler am Abschlag der beste Schlag zum Sieg: meinem Frauchen! Und um den Triumph zu komplettieren, holte Sie dann auch den Sieg in der Netto-Gästewertung. Ich werd’ mir dann in den nächsten Wochen schon mal pauschal den Rock zu Hause anziehen.

Ebenfalls sehr schön, daß Possie dann in der Netto-Clubwertung auch noch einen Preis holte.
Insgesamt wars ein denkwürdiger Tag mit herzlich viel Spaß, entspannten und lustigen Menschen, neuen Bekanntschaften, kurzum der bestmögliche Turniereinstand für den GC St. Pauli. Ich freue mich schon auf das nächste Event und das nächste Clubturnier (das vielleicht dann auf einem etwas ausgewachsenerem Platz stattfindet). Schade, daß Kiki und ich uns verpasst haben (wo warst Du?) und Anke nicht mitspielen konnte. Das werden wir beim nächsten Mal besser machen!
Die Bilder zum Turnier gibts hier.
5 comments so far!
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[...] We played the Nearest to the Pin and attended the award ceremony of the St. Pauli Open there last saturday and had loads of fun. Ok, there was free beer for everybody and a DJ, but I am sure that playing there on normal days gives you a good time. Each practice bay is equipped with tables and chairs, so you can sit down, have a beer and play alternately with some friends. The bays are heated, so you don’t have to freeze your balls off in the upcoming winter. [...]
Ja, die nächsten Clubmeisterschaften dürfen von mir aus gerne auch auf der Anlage von Kooperationspartner Clubhaus AG in Lüdersburg stattfinden… Moorfleet ist zwar Elbe und Hamburg, aber rein golferisch schlägt der Acker wirklich keine Wellen in den Pudding (ob gesandet oder nicht).
Hihi, den Spruch kannte ich noch nicht. Aber stimmt wirklich. Die Platzkritik für Moorfleet schreibe ich heute oder morgen auch noch….
[...] One thing I really liked about the club was their cosy, scandinavian-style clubhouse with a patio all around it. The very friendly staff mad us enjoy our stay there – at least I had plenty of time for some beers as I didn’t make the finals of the tournament I played there. [...]
[...] persönliche(r) Held(in) 2006 Das Frauchen, und das nicht erst seit dem Gewinn der St. Pauli Open! [...]