Darum werden wir nicht satt
Heute wieder eine dieser wunderschönen Frührunden gespielt. Kurz vor 7 Uhr ist es dieser Tage schon & noch hell genug für einen Start. Leichter Bodennebel, angenehm warm, niemand auf dem Platz. Selten so einen schönen Morgen gehabt.
Und die Runde läuft auch sportlich. Jede Menge Bogeys, viele Parchancen und auf der Rückrunde sogar auch einige “echte” Pars. Für einen wie mich, der mit Hc. 23 durch die nassen Wiesen stapft, ist das Ergebnis richtig gut. Am Ende stehen 44 Stablefordpunkte auf dem Zettel.
Doch nur harte Währung zählt: 93 Schläge sind es insgesamt…auch das ein guter Wert, den ich bislang nur selten erreicht habe. Aber auch ein schlechter Wert – denn es ist keine 80er-Runde. Auf die arbeite ich nun seit ein, zwei Jahren hin (oder besser gesagt: Ich spiel halt so und hoffe, dass es passiert) und diesmal blitzte sie erstmals ernsthaft auf, die 80er-Runde. Ich muss nur ein einziges Hättewennundaber bemühen (“hätte ich auf Bahn 8 nicht so grandios verstochen”), ja dann… dann wärs eine gewesen!
Aber drauf geschissen auf die lila-leuchtende 10. Ich weiß ja: Der Hunger auf den besseren Score bleibt, so oder so. Ich bilde mir zwar ein, dass die Frührunden auch so etwas wie eine Meditation und eine Besinnung sind. Aber was dieses Golf so geil macht, ist doch am Ende, dass es nie satt macht. Darauf einen Düjardeng!
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