Archiv for The Game

 
 

Wintertraining

Nicht, daß dieses Blog noch zur Tutorial-Sammlung wird, aber neben den bereits erwähnten von Luke Donald gibt auch Oliver Heuler in seinem YouTube-Kanal diverse Tips zur Schwungverbesserung.

Das Geheimnis langer Schläge besteht im richtigen Einsatz der Handgelenke, wie man das üben kann, zeigt Oliver hier:

 
 
 

Mein 2011 in Golf

Wo gerade alle so am Jahresrückblick sind, wollte ich auch meine 5 Cent dazugeben. Eigentlich war es golferisch nicht da schlechteste Jahr (zumindest im Rahmen meiner Möglichkeiten):

  • Endlich ist das Handicap gefallen statt gestiegen, eine 24 vorne stehen zu haben tut schon ganz gut. Bischen niedriger in den 20ern geht in 2012 sicherlich.
  • Mein kurzes Spiel hat sich stabilisert und ist auch dann noch da, wenn alles andere versagt.
  • Im Vergleich zum letzten Jahr konnte ich mehr Turniere und 18-Loch-Runden spielen. Das auch Dank der Berliner Golfwoche, an der ich 2012 definitv wieder teilnehmen werde, vielleicht auch gleich alle fünf Turniere. Auf daß das Handicap weiter fallen möge.
  • Neue Plätze konnte ich dieses Jahr nicht spielen (mit Ausnahme des Palheiro Golf Club auf Madeira), aber ich freute mich auch über alte Bekannte wie Baltic Hills auf Usedom, den GC Prenden oder auch den GC Wilkendorf.

Gute Vorsätze für 2012 habe ich natürlich auch:

  • Mit Lutz das 63-Loch-Turnier in Bad Saarow spielen,
  • mit Sebastian den Südplatz in Seddin spielen,
  • mit Caro wieder in einem Flight beim Offenen Turnier in Wannsee spielen,
  • neue Plätze, die ich gerne in den nächsten 12 Monaten spielen möchte: Winston Links, Budersand (gerne mit Ecki und den Schäfers), GC Schönbuch, Bro Hoff Slott,
  • alte Plätze, die ich wieder spielen möchte: GC Falkenstein (natürlich nicht ohne Kiki),
  • zum ersten Mal eine Runde spielen mit Sven Henig, dem Linksgolfer, dem Exilgolfer, und dem Reisegolfer. Und ganz besonders und vor allem mit dem Golfnerd!
  • die Clubmeisterschaft des Royal Benzinger gewinnen und Lutz den Golf Blogger Cup wieder abluchsen (jaja, man wird noch träumen dürfen!).

Euch allen Fairways & Greens für 2012!

 
 
 

GreenBC Saison-Abschlussturnier Fleesensee

Schlosscourse, Fleesensee, Bahn 12

Es gibt Golfrunden, da steht einfach die Freude an der Natur im Vordergrund! Grmpf!

 
 
 

Valderrama


(Bild aus dem Fotoset von Joe Whitley aus dem September 2011)

Ich träume ja noch davon, diesen Kurs zu spielen. Einige meiner Golffreunde hatten schon das Vergnügen und mit einem HCP in den unteren 20igern kann man langsam darüber nachdenken, sich den Herausforderungen dieses Kurses zu stellen.

Die European Tour gastiert diese Woche in Valderrama, früher markierte dieses Turnier das Saisonfinale der Pros. Schön zu lesen im Buch “Maybe It Should Have Been a Three Iron: My Year as Caddie for the World’s 438th Best Golfer” von Lawrence Donegan aus 1999, in dem er schön beschreibt, wie Spieler und Caddies darauf hinfiebern, es nach Valderrama zu schaffen.

Martin Kaymer ist auch positiv gestimmt, wie er heute morgen schon gepostet hat:

Endlich ist eine meiner absoluten Lieblingswochen des Jahres da… ich freue mich riesig wieder zurück in Valderrama zu sein! Ich habe hier immer gut gespielt und mich sehr wohl gefühlt, von daher sollte es ein gutes Turnier für mich werden können. Der Platz spielt sich dieses Jahr etwas anders als die Jahre zuvor, es ist sehr nass und auch heute soll es wieder regnen. Die Grüns sind sehr weich und schnell, was es ab und zu schwer macht den Backspin zu kontrollieren, deswegen denke ich das viele Fairwaytreffer heute ein Schlüssel sein können um soviel Kontrolle wie möglich zu haben…

Und zum Abschluss noch ein Kunststück, daß bislang nur zwei Personen in Valderrama gelang, Migual Angel Jimenez und Graeme McDowell:

Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com

 
 
 

Moshi Golf Update

Letzte Woche haben wir Euch von Ingo Staats Engagements zur Unterstützung des Moshi Golf Club berichtet. Mittlerweile ist er wieder zurück aus Tansania und hat das gesammelte Equipment abgeliefert:

Moshi Lieferung

Die Jungs in Moshi haben sich wahnsinnig gefreut und hoffen, dass dieses Projekt fortgesetzt wird. Vielleicht findet sich Weg, im nächsten Jahr einen Container mit Maschinen und Equipment zu senden? Mit dem Captain Titus und seinem Partner Sam haben sich zwei jüngere aktive Golfer gefunden, die den Club (bzw. die Sektion Golf) „umkrempeln“. Sie sind sehr rührig und waren offen für alle Ideen.

In diesem Jahr haben sie damit begonnen, die Beregnungsanlage (per Hand) einzubauen. Nächste Woche wird ein großer Teil des Geländes gerodet, um eine Driving Range zu installieren. Dort sollen dann auch die Schüler der benachbarten Internationalen Schule Golf lernen können. Die Fahnen werden jeden Abend reingeholt.

Moshi Clubhouse

Nun können ausreichend Greenfee-Gäste mit Leihschlägern versorgt und ordentlich Umsätze generiert werden. Zudem können nun mehrere Caddys die Bags tragen und mit den Touris Geld verdienen.

Moshi Greens

 
 
 

Golf in Tansania: Moshi Golf Club

Bei Tansania denke ich vor allem erstmal an den Kilimandscharo und die Serengeti, aber an Golf würde ich im Leben nicht kommen. So dachte auch mein Freund Ingo Staats, als er vor zwei Jahren Urlaub in Tansania machte um den Kilimandscharo zu besteigen. In Vorbereitung zu seiner Kili-Besteigung entdeckte der den Moshi Golf Club zufällig per Google Maps.

Moshi Golf Club

Moshi hat 156.000 Einwohner, den Kilimandscharo International Airport, eine Universität, ein Krankenhaus und einen kleinen Golfplatz. Ungefähr 25.000 Kili-Touristen jährlich starten hier ihre Bergbesteigung. Die meisten ziehen jedoch Arusha vor, von wo aus auch die Serengeti-Safaris aufbrechen. Mehr Tourismus kann also nicht schaden. Die Region exportiert Kaffee, sie gehört nicht zu den ärmsten im Land, aber Armut ist relativ.

Hole4

Vor Ort fasziniert Ingo zunächst der Kontrast von atemberaubender Lage mit Bergblick und allgegenwärtigem Mangel. Mangel an Mitgliedern, an Greenfee, an Locheinsätzen, an Fahnen, Bällen, Schlägern … Während der Runde wird ihm jedoch klar, dass der schlechte Platz zustand auch die Lebensgrundlage von Clubbeschäftigten und deren Familien gefährdet. Auf die Frage, wann er denn das letzte Mal selbst gespielt habe, antwortet sein Caddie, er könne leider nicht mehr spielen, da vor Monaten sein einziger Schläger zerbrochen sei. Ein Ersatzschläger? Drei Dollar. Sein Tagesverdienst? Drei Dollar – wenns gut läuft. Gut läuft es, wenn der Platz frequentiert wird. Dazu muss er mehr Mitglieder und Gäste anziehen, dazu müssen Schäden beseitigt und die Ausstattung vervollständigt werden.

Golf fördern – Arbeit schaffen

Zurück in Deutschland entwickelt Ingo einen Plan. Er sprach mich an, ob ich nicht eine kleine Website für den Club bauen könnte. Er bettelt sich durch die deutsche Golfszene. Clubs und Firmen spenden Restbestände. Das Echo auf seine Aktion ist überaus positiv. Erst als Ingo Lagerprobleme bekommt, wird ihm klar, dass die Schwierigkeiten erst anfangen. Wie kommt das Material nach Moshi? Spedition? Zu teuer, zu viele offene Hände zwischen Hafen und Club. Er entschließt sich, seinen eigenen Golf-Arbeitsplatz für vier Tage zu verlassen, auf eigene Kosten nach Tansania zu fliegen (sein Flug geht morgen) und seine gesammelte Ausrüstung als Übergepäck mitzunehmen.

Die Sachspenden reichen vorerst aus. Ingo bittet jetzt um Geldspenden für Transportkosten und einen Brunnen zur Platzbewässerung. Er sammelt auch kleinste Beträge auf einem Spendenkonto und garantiert durch persönlichen Einsatz, dass das Geld beim Brunnen ankommt. Wer also ganz konkret und nachhaltig Golf-Entwicklungshilfe leisten will, zahlt etwas auf das unten angegebene Konto.

Spenden: Moshi Golf | Volksbank Nienburg
BLZ 256 900 09 | Kto.Nr. 7900600
Kontakt: Ingo Staats | E-Mail: ingostaats@gcrl.de
Infos: www.moshigolfclub.com

 
 
 

Der frühe Vogel ist super

Eigentlich könnte ich diese Woche bequem ausschlafen, da ich Strohwitwer bin. Eigentlich. Aber da man nie genug Golf spielen kann, entschloss ich mich heute morgen, den Wecker auf ganz früh zu stellen, um vor dem Büro noch schnell 9 Loch zu spielen. Um 06:20 rollerte ich in der Morgendämmerung auf den Parkplatz des GC Pankow, nickte dem Greenkeeper auf der Range zu und stapfte zum ersten Abschlag. Es gibt doch nix schöneres als den Geruch vom frisch geschnittenen Gras am morgen (meint übrigens auch Alexander Noren). Und einem kitschigen Sonnenaufgang, aber seht selbst:

Early-Bird Runde in Pankow

Early-Bird Runde in Pankow

Early-Bird Runde in Pankow

Meine Runde war so lala, Abschläge waren ok, putten war sehr gut, aber die Fairwayschläge waren eine Katastrophe. Ich habe Annäherungen aus 130 Metern so dermassen neben das Grün gesetzt, das locker ein Tanklastwagen dazwischen gepasst hätte.

Und die Bahn 2 in Pankow ist und bleibt ein Arschloch. Man muss vom Abschlag immer über die Ecke schnibbeln, aber da ich eine Draw schlage, lege ich mich immer ziemlich weit hinten in den Knick. Und egal von wo aus ich meinen zweiten Schlag mache, ich semmel ihn IMMER rechts ins aus. Es ist verhext. Ich glaube besser als Bogey habe ich diese Bahn noch nie gespielt. Und es ist nur ein 350m langes Par 4. Damnit.

Dafür entschädigte Bahn 3, ein kurzes Par 4, an dem ich das einzige Mal auf der Runde eine vernünftige Annäherung gemacht habe, volles Pitching Wedge, der Ball schlägt auf dem Vorgrün auf, rollt aufs Grün und bleibt 2 Meter von der Fahne entfernt liegen. Die Fahne war leider mitten in eine Welle gesteckt, so daß es leider nicht beim Single-Putt blieb, aber auch ein Par soll man bekanntlicherweise nicht von der Bettkante schubsen.

 
 
 

Darum werden wir nicht satt

Heute wieder eine dieser wunderschönen Frührunden gespielt. Kurz vor 7 Uhr ist es dieser Tage schon & noch hell genug für einen Start. Leichter Bodennebel, angenehm warm, niemand auf dem Platz. Selten so einen schönen Morgen gehabt.

Und die Runde läuft auch sportlich. Jede Menge Bogeys, viele Parchancen und auf der Rückrunde sogar auch einige “echte” Pars. Für einen wie mich, der mit Hc. 23 durch die nassen Wiesen stapft, ist das Ergebnis richtig gut. Am Ende stehen 44 Stablefordpunkte auf dem Zettel.

SCORELutz

Doch nur harte Währung zählt: 93 Schläge sind es insgesamt…auch das ein guter Wert, den ich bislang nur selten erreicht habe. Aber auch ein schlechter Wert – denn es ist keine 80er-Runde. Auf die arbeite ich nun seit ein, zwei Jahren hin (oder besser gesagt: Ich spiel halt so und hoffe, dass es passiert) und diesmal blitzte sie erstmals ernsthaft auf, die 80er-Runde. Ich muss nur ein einziges Hättewennundaber bemühen (“hätte ich auf Bahn 8 nicht so grandios verstochen”), ja dann… dann wärs eine gewesen!

Aber drauf geschissen auf die lila-leuchtende 10. Ich weiß ja: Der Hunger auf den besseren Score bleibt, so oder so. Ich bilde mir zwar ein, dass die Frührunden auch so etwas wie eine Meditation und eine Besinnung sind. Aber was dieses Golf so geil macht, ist doch am Ende, dass es nie satt macht. Darauf einen Düjardeng!

 
 
 

Der Bau von Baltic Hills Usedom

Gerade zufällig im YouTube-Kanal von Golfen-MV darüber gestolpert: die Dokumentation des Golfplatzbaus meines Heimatclubs Baltic Hills Usedom. Die Videos sind stellenweise etwas langatmig (daher habe ich den ersten Teil komplett weggelassen), aber sie geben doch den einen oder anderen interessanten Einblick in das entstehen eines Golfplatzes.

Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com

Medium: www.youtube.com
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Acing a Par 4

Medium: www.youtube.com
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Happens very rarely, but it happens. 318 yards or 291 meters and the ball falls into the cup. Congrats to Rahil Gangjee on the Nationwide Tour.