Archiv for The Game

 
 

Er trifft wieder!

Von wegen “Tiger Woods trifft nicht mehr”. Den “Ehesorgen” zum Trotz hat der Weltranglistenerste beim Memorial in Dublin/Ohio gleich drei Zuschauer mit dem Abschlag getroffen: Am ersten, zweiten und 15. Tee. Es ist Tiger Woods allerdings nicht gelungen, auch nur einen der Zuschauer schwerwiegend zu verletzen.

 
 
 

Getting prepared for the game


Before starting your round of golf, make sure that you’ve checked your equipment.


Make sure you pack enough tees and balls for the round.


Mark your balls to be able to identify them properly on the course.


But in the end, selecting the right club will be the key to low scores.

 
 
 

Happy Birthday Linksgolfer

Der Kai Pahl der deutschen Golfbloggerszene hat heute Geburtstag: herzlichen Glückwunsch und alles Gute dem Linksgolfer. Fürs neue Lebensjahr viele Birdies und hoffentlich schaffen wir dieses Jahr mal die erste gemeinsame Runde.

 
 
 

Preisfrage

Nicht allzu schwer: John Daly beim aktuell laufenden “Crowne Plaza Invitational at Colonial”. Welcher der drei Abschläge ist von Big D?

 
 
 

Berliner Golfwoche

Nach dem Vorbild der Hamburger Golfwoche werden vom 23. bis 27.08.2010 täglich vorgabewirksame offene 18-Loch-Turniere gespielt. So kann der golfbegeisterte Berliner, aber auch der Golfer aus dem gesamten Bundesgebiet, zum Ende der Saison noch einmal sein Handicap attackieren. Eine Anmeldung zu allen 5 Turnieren ist möglich, aber nicht zwingend notwendig. Es können auch nur einzelne Turniere mitgespielt werden.

Nach jedem Turnier gibt es eine Tageswertung mit attraktiven Preisen. Wer jedoch auf den Wochengewinn, einer Turnierreise aus dem Hause OLIMAR hofft, muss an mindestens zwei Turniertagen teilnehmen. Am Ende der Woche werden die Gesamtsieger gekürt . Wer bei der Berliner Golfwoche das beste Ergebnis erzielt, darf sich auf eine Reise zur Vilamoura Golf Trophy nach Portugal freuen. Doch nicht nur der Gesamtsieger erhält eine Reise in die Sonne Portugals. Als Sonderwertung wird über die gesamte Turnierwoche ein Shoot-Out auf einem Par-3 ausgespielt. Unter all denjenigen, die mit dem ersten Schlag das entsprechende Grün treffen, wird eine weitere Reise verlost. Den Abschluss der Woche bildet die Players’ Night im Infiniti Zentrum Berlin.

Die Austragungsorte der Berliner Golfwoche:

Montag, 23. August 2010: Berliner Golf und Country Club Motzener See
Dienstag, 24. August 2010: Sporting Club Berlin Scharmützelsee
Mittwoch, 25. August 2010: Golfplatz Prenden
Donnerstag, 26. August 2010: Golfclub Stolper Heide
Freitag, 27. August 2010: Potsdamer Golfclub

Mehr Informationen unter http://www.berlin-spielt-golf.de/berliner-golfwoche/

 
 
 

Pokalfinale

Lutz: “Alex, Bock auf eine Early-Bird-Runde am Samstag?”
Ich: ” Gerne, (im Scherz) Sonnenaufgang ist um 5:24, wir könnten also um 06:00 Uhr abschlagen!”
Lutz (nicht im Scherz): “Super-Idee, das machen wir!”
Ich: “Äaah, also…”
Lutz: “Und da ich momentan Inhaber des Hubert-Cup bin, können wir endlich auch mal einen um den Pokal ausspielen!”
Und so fügte es sich, daß ich am vergangenen Samstag Morgen um 05:45 Uhr auf den Parkplatz des GC Pankow rollte.

Man muss dazu sagen, daß sich hier mehrere Umstände zusammen ein Stelldichein gaben. Eigentlich ist der Hubert-Cup der Grund, warum ich Lutz kennenlernte. Lutz spielt mit seinem Bruder und seinen Kumpels schon seit Jahren um den Hubert-Cup und zur nachweltlichen Dokumentation der Schlachten um den Pokal wurde ein Blog eingerichtet. Ich weiss jetzt nicht mehr ob ich über den Hubert-Blog stolperte oder Lutz über Golfer’s Delight, jedenfalls kommentierte der eine beim anderen und irgendwann verabredeten wir uns zu unserer ersten Runde. Im Übrigen auch im GC Pankow, auf dessen Parkplatz ich nun stand. Und neben mir die Damenmannschaft des Clubs. Was genau die um 06:00 Uhr morgens auf einem Samstag hier vorhatten, konnten wir nicht herausfinden.
Da Lutz und ich beide mehrfache Familienväter sind, wissen wir um die Wichtigkeit der wochenendlichen Familienzeit und um das mit dem doch zeitraubenden Hobby Golf zu verbinden, nehmen wir gerne mal sterbensfrühe Abschlagszeiten in Kauf, um doch noch dem Hobby frönen zu können.

Der Zeitstempel des Greenfee-Automaten zeigte 06:13 Uhr an, wenig später standen wir am ersten Abschlag des Sepp-Maier-Platzes und diskutierten den Modus der folgenden Auseinandersetzung über 18 Loch. Unter Männern und Gentlemen gab es nur eine Antwort: Matchplay. Brutto natürlich.

Erst einige Tage zuvor hatte ich an ebengleicher Stelle anlässlich unserer After-Work-Golf-Runde feststellen müssen, wie erbärmlich es momentan um mein Golfspiel bestellt ist. Daher wähnte ich mich als leichtes Opfer für Lutz. Mein erster Abschlag war ein nach links gemurmeltes Eisen, während Lutz ein fröhliches Hölzchen abschlug. Relativ schnell wurde aber klar, dass derjenige das Match gewinnen würde, der die wenigeren Fehler machte (irgendwie eine alte Matchplay-Weisheit, aber dennoch).

Die Punkte gingen fröhlich hin uns her, kaum ein Loch wurde geteilt. Meist ging der auf dem Fairway erspielte Vorsprung im kurzen Spiel oder beim Putten wieder über den Jordan. „It ain’t over ’til the fat lady sings. Or the last putt is in the hole!“ Ein bischen schämen musste ich mich dennoch für mein Spiel, streckenweise habe ich so ein erbärmliches Golf zusammengemurmelt, dass Lutz mir an der Bahn 8 einen Mulligan schenkte. Der erste Abschlag war ein so dilettantischer Bunnyfucker, dass es anscheinend nicht mehr mit anzusehen war. Der zweite Abschlag ging dann allerdings wie Butter vom 5er Eisen.


Wie gesagt, mehr als zwei auf war keiner von uns. Aber wie es sich für eine ordentliche Dramaturgie gehört, wurde es zum Ende hin sehr spannend. Nachdem Lutz an der 13 und 14 seinen ersten Abschlag ins Aus gesemmelt hatte, nutzte ich meine Chance und gewann beide Löcher um dann eins auf zu gehen. Auf der 15 ereilte mich das Schicksal, nachdem ich meinen ersten Abschlag im linken Rough verlor und Lutz „ich brauche diese Bahn“ mit mädchenhaften Sicherheitsschlägen das Match wieder teilte.

Die 16 ist eine 400m langes Par4, welches komplett bergauf geht und sich daher eher wie ein Par5 spielt. Eisen fünf, Eisen sieben, Wedge und ich liege auf dem Vorgrün, Driver, Eisen sieben, Eisen sieben und Lutz liegt links neben dem Grün, sein Chip läuft lang, während mein Putt bis 20cm an die Fahne rollt. Ich gehe eins auf mit zwei Bahnen zu gehen. Genau das spannende Finish, welches wir uns beide gewünscht haben. Nach dem Abschlag liegt der Vorteil bei Lutz, er liegt 15m länger als ich und weiter rechts am Dogleg. Meinen zweiten Schlag erwische ich böse am Hosel und dresche ihn nach rechts ins Pankower Rough, welches man – Ortskundige werden es mir bestätigen – nur mit einer Machete im Bag betreten kann. Die Machete war in meinem Fall mein Sandwedge, mit dem ich mich aus dem Kraut befreien konnte und mir den Weg zurück aufs Fairway ebnete.

Lutz hatte also alle Chancen, mir auf diesem Loch die Hosen auszuziehen. Aber statt auf dem Fairway fand auch er sich in der gleichen Grütze wie ich. Ohne den Ball sehen zu können, schlug er sich aber auch bravourös zurück aufs Fairway. Aber nach Schlägen lagen wir wieder gleichauf. Der Schlag ins Grün sollte der entscheidende werden. Lutz lag fast pinhigh, aber leider links neben dem Grün. Mein Wedge liess mich nicht im Stich und der Ball landete auf dem Grün. Mit Bogey gewann ich das Loch und das Match. Etwas, mit dem ich ehrlicherweise nicht gerechnet hätte. Nachdem ich den Golfblogger-Cup letzten September an Karsten verlor, darf ich nun stolz wieder eine Trophäe mein Eigen nennen. Ich überlege noch, wie ich mich am besten auf dem Teil verewige, bevor ich es wieder verteidigen muss. Lutz sprach nämlich umgehend nach Pokalübereignung die Rückforderung aus auf seinem „home turf“ in Gross Kienitz. Bring it on!

Lutz, vielen Dank für die großartige Runde, ich freu mich schon auf die nächste Gelegenheit, mit Dir die Schläger zu kreuzen!

 
 
 

How to win a tournament

Die Golfsaison 2010 beginnt! Golfers Delight möchte Ihnen mit einigen nützlichen Tipps und Hinweisen den Weg zum sportlichen Erfolg im Turnier ebnen. Im Grunde ist es ganz einfach:

Tipp 1: Warmspielen

Sie haben völlig zu Recht zahlreiche Golfzeitschriften abonniert. Was darin über die Qualität des neusten „Materials“ steht, stimmt ja auch. Nur die Tipps zum Aufwärmen sind leider auch in den zahlreichen Qualitätsblättern Blödsinn. Natürlich sollten Sie Ihren Oberkörper vor dem Turnier auf keinen Fall mit mädchenhafter Gymnastik „geschmeidig“ machen. Schultern und Hüften eines Golfers müssen hart sein!

Softie-Einspielhinweise wie „zunächst ruhige Schläge mit den kurzen Eisen“ gehen ebenfalls völlig fehl. Die Schlacht um das erste Netto wird mit dem „Holz 1“ entschieden. Ihr Weg zum Erfolg führt also über drei bis vier Eimer Bälle, die Sie mit dem langen, teuren Schläger in schneller Frequenz kraftvoll heraus hauen sollten, bevor es ins Turnier geht. Viel hilft viel. Das gilt auch beim Golfspiel. Meiden Sie unbedingt ruhige, fließende Bewegungen. Arbeiten Sie stattdessen zackig und schnell. Golf ist ein Wettspiel, ihm wohnt durchaus ein aggressives Moment inne.

Wenn sich Erfolge überraschenderweise nicht einstellen wollen, rufen Sie mit dem Handy den Geschäftsführer an. Monieren Sie die miserable Qualität der Range-Bälle und lehnen Sie es entrüstet ab, wenn er anbietet, sofort Neuware bringen zu lassen. „Diese Idee kommt ein bisschen spät, Herr Geschäftsführer!“ Sie müssen jetzt schließlich in den Wettbewerb und sich nicht alles gefallen lassen.

Tipp 2: Just-in-time-appearance

Meiden Sie die Gesellschaft der Mitspieler, so lange es geht. Wenn Sie den Platz erst kurz vor dem Knall der Startkanone betreten, vermeiden Sie lästige „freundliche“ Gespräche mit Konkurrenten. Im Zweifel will man nur von Ihrer Platzkenntnis profitieren. Wenn Ihr Start-Tee weit entfernt sein sollte, bestehen Sie auf einen Fahrdienst. Die Elektrowagen werden von Ihren Beiträgen finanziert! Machen Sie dem Starter in kurzen, klaren Sätzen und eindeutigen Gesten klar, dass Sie zahlendes Mitglied sind. Natürlich hätten Sie Ihre Zählkarte direkt selbst im am Tresen im Clubhaus abholen können. Aber nur weil Sie das nicht getan haben, sind Sie noch lange nicht Freiwild der Launen des Personals.

Tipp 3: Umgang mit dem Personal

Bringen Sie das verbliebene Personal auf Linie, während der eingeschüchterte Greenkeeper ihre Karte aus dem Sekretariat holt und die Assistentin des Starters einen Golf-Wagen für Sie besorgt. Sie können dabei ruhig laut werden. Ein wenig Aggression ist gut für das anschließende Spiel und Sie haben ja auch wirklich jedes Recht, sich über die fehlenden Caddies aufzuregen! Früher war tatsächlich alles besser. Zeigen Sie, dass es Ihnen mit Ihrem Ärger ernst ist und schicken Sie am besten auch noch den Starter ins Clubhaus, damit er Ihnen eine Pitching-Gabel besorgt.

Lassen Sie sich nicht auf Diskussionen ein. Nicht vergessen: Sie sind zahlendes Mitglied und in Ihrem eigenen Büro müssen Sie schließlich auch nicht selbst an alles denken. Nennen Sie dem Mann den exakten Betrag, den Sie jedes Jahr nach der dritten Mahnung an die Betreibergesellschaft überweisen. Machen Sie ihm klar, das Sie sehr wohl wissen, dass das mehr Geld ist, als er im letzten Monat verdient hat. Nicht Sie müssen sich schämen – dieser Flegel muss das tun! Rügen Sie ihn, dass er sich um Pitchmarken und Platzpflege offenbar wenig schert und bestehen Sie darauf, dass er ihnen nicht eines dieser Plastikdinger holt, sondern ein Metallgäbelchen mit Clublogo. Am besten goldfarben. Und wenn er schon unterwegs ist, kann er gleich noch ein paar Energydrinks mitbringen!

Tipp 4: Mitspieler begrüßen

Dass ihr Flight bereits ungeduldig am Abschlag steht, sollte Sie auf keinen Fall in der Konzentration stören. In dem Augenblick, in dem Sie aus dem Cart der Club-Assistentin springen, sollten Sie sofort das Heft in die Hand nehmen. Sehr bewährt hat es sich, allen Wartenden das „Tages-Du“ anzubieten. Unsäglicherweise hat es sich eingebürgert, dass sich jedermann duzt, nur weil man gemeinsam eine Runde Golf spielt und die Turnierleitung wieder einmal die Flights nicht so zusammen gelost hat, wie man das zuvor angewiesen hatte. Die aus gesellschaftlicher Sicht angemessene Reaktion auf die Duz-Unsitte ist und bleibt natürlich das Angebot des „Sie“. Sie kennen diese Leute schließlich nicht, die Ihnen Ehre und Sachpreise streitig machen. Sie verdienen im Zweifel auch deutlich weniger, haben weniger zu sagen und einfach nicht ihre Klasse. Fraternisieren Sie also nicht leichtfertig.

Aber: Das Angebot des „Tages-Du“ hat Vorteile! Zunächst verwirrt es Ihre Mitspieler nachhaltig, was in einer Wettbewerbssituation natürlich Vorteile hat. Die Konkurrenz hat jetzt zwei, drei Bahn lang etwas zum Grübeln, während sie befreit aufspielen können. Und dann können Sie immer noch jederzeit überraschend zum „Sie“ wechseln, was für weitere drei Bahnen Konfusion bei Ihren „Spiel-Partnern“ stiftet.

Tipp 5: Das Zählen

Der Zähler heißt Zähler, weil er zählt und nicht weil er glaubt, was Lügner und Betrüger am Ende einer Spielbahn ansagen! Gehen Sie Ihrem Mitspieler also ruhig ins Rough hinterher, wenn er dort seinen Ball spielen muss. Übrigens: Keine Regel verbietet es Ihnen, vor dem Schlag über die Probleme zu sprechen, die das Spiel aus hüfthohem Gras gemeinhin bereiten kann und gewiss auch gleich Ihrem Mitspieler bereiten wird. Wenn er geschlagen hat und der Ball nach drei Metern wieder im hohen Gras landet, sagen Sie laut die Zahl die seiner Schläge. Also zum Beispiel „Wie jämmerlich. Jetzt sind es schön Fünf!“ Erwähnen Sie als kleine Hilfestellung und zum Mut machen an dieser Stelle aber ruhig, dass es zum Grün ja doch tatsächlich noch 170 Meter sind.

Übrigens: Wenn Sie versehentlich beim Suchen nach einem fremden Ball auf den Ball treten und er deshalb bedauerlicherweise nicht gefunden werden kann, dann ist das – ein Versehen. So etwas kommt vor.

Tipp 6: Angemessene Bekleidung

Sie geben eine Menge Geld für Ihre Funktionsbekleidung aus. Das dürfen Sie auch von anderen erwarten. Teure, der aktuellen Mode entsprechende Golfbekleidung zeugt davon, dass Sie den „Spirit of the game“ verinnerlicht haben. Maßregeln Sie ruhig den Gelegenheitsspieler der meint, ihrem Flight mit seiner alten Cordhose ein Hippie-Image verpassen zu dürfen. Und sollte der Flegel die Frechheit besitzen, keinen Kragen am Hemd zu tragen, ist das sowieso ein Fall für den Marshall. Drängen Sie auf eine Disqualifikation. Sie ist angemessen und steigert Ihre Chancen auf den Nettosieg.

Tipp 7: Rücksichtnahme

Nicht jeder Spieler benötigt das gleiche Maß Ihrer Rücksichtnahme. Finden Sie es heraus. Das Grün ist dafür ein geeigneter Ort. Am besten können Sie die Empfindlichkeit der Mitbewerber mit Hilfe Ihres Handschuhs überprüfen. Öffnen Sie den Klettverschluss einfach in dem Augenblick, in dem Ihr Mitspieler seinen Putter nach hinten geschwungen hat. Verbitten Sie sich anschließend das anbiedernde „Du“, mit dem er Sie unangemessener Weise auf diese angebliche Unsportlichkeit hinweisen will. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, vom „Tages-Du“ zum „Sie“ zurückzukehren.

Ähnlich gute Resultate erzielen Sie, wenn Sie sich direkt hinter den Puttenden oder in Verlängerung seiner Ziellinie stellen und dort in Ihren Taschen einen Ballmarker zwischen den Kleingeldmünzen suchen. An sonnigen Tagen macht es Spaß, mit dem eigenen Körperschatten zu experimentieren. Er kommt in der Puttlinie der Gegner am besten zur Geltung, wenn er sich immer ein klein wenig bewegt.

Nachdrücklich Rücksichtnahme einfordern sollten Sie im Gegenzug stets von der nachfolgenden Spielgruppe, wenn diese aufreizend nah hinter Ihnen her spielt. Keine Handbreit diesen hektischen Zeitgenossen! Gehen Sie keinesfalls zur Seite, um durchspielen zu lassen, wie es Ihnen möglicherweise Ihre Mitspieler einreden wollen. Wie bereits erwähnt: Sie haben sich Ihre Rechte auf dem Golfplatz für harte Münze erkauft und müssen niemandem weichen, der diese Rechte durch angeblich „zügiges Spiel“ missachten will. Sie trödeln nicht. Sie genießen.

Tipp 7: Nach der Runde

Sie haben sich 18 Bahnen lang nicht von der falschen Freundlichkeit Ihrer Mitspieler einlullen lassen. Lassen Sie auch jetzt nicht in Ihrer Anspannung nach. Es geht um den Sieg. Das, was die Mitspieler ein „freundschaftliches Bier nach der Runde“ nennen, ist in aller Regel nur der Versuch, Sie für den Vergleich der Scorekarten in eine dem Wettkampf unangemessen milde Stimmung zu bringen.

Hier gilt folgende, einfache Regel: Was Sie gezählt haben, stimmt. Was die anderen gezählt haben, ist im Zweifel boshaft oder golferischem Unvermögen entsprungen. Drohen Sie ruhig damit, eine fremde Scorekarte nicht zu unterschreiben, wenn man Ihnen die fünf Pars in Folge absurder Weise nicht glauben will. Mit so einer Verweigerung hat in aller Regel keiner dieser „Amateure“ Erfahrung und erfahrungsgemäß wird man Ihnen zu Willen sein, weil alle pünktlich zur Siegerehrung im Clubhaus sein wollen.

Sie sollten an dieser Stelle den Wettspielort mit sparsamen Gruß verlassen. Die falsche Fröhlichkeit der anschließenden Feier ist in aller Regel unter Ihrem Niveau. Notieren Sie auf Ihrer Scorekarte, wohin Ihnen die Wettspielleitung die Preise schicken soll und lassen Sie den Wagen vorfahren. That´s it. Eine frohe Wettspielsaison wünscht Ihnen Golfers Delight!

 
 
 

Outside the Ropes: Jim Furyk

Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com

 
 
 

Happy Birthday

Today marks the fifth anniversary of this golf blog. Although things have been very quiet here lately, we’re still alive and kicking. We are happy about the response to out Facebook Page, where most resources have gone lately.

Personally, I just hope that I can – besides family and job – find more time this year to go out and whack the ball around some greens to live up to my true potential:

Enjoy!

 
 
 

Keine Power mit Holz und Eisen?

Dann fehlt es Ihrem Schwung gewiss an Hüftrotation. Hier einige Übungen, die das Problem schnell beheben.